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Abstecher nach Norwegen

Um nicht auf dem Rückweg nach Süden den gleichen oder ähnlichen Weg zu fahren wie nach Norden, machten wir diesen Abstecher nach Norwegen. Elchschild NorwegenAuch um so einen Eindruck zu bekommen für eventuell eine spätere Reise. Norwegen ist weitesgehend bergig und so ist das Vorankommen mit einem Wohnmobil eher schwierig auf den teilweise recht schmalen Bergstraßen. Dann befuhren wir auch die Straße E6, die sich längs durchs Land zieht. Diese ist auch recht stark befahren mit LKWs und WoMos. Auch gibt es zahlreiche Mautstraßen und -tunnel, gerade in Oslo ist das System nicht zu durchschauen und man kommt gar nicht dran vorbei an so einem Kassenhäuschen was zu bezahlen. Unser Fazit für Norwegen lautet: mit dem PKW und viel Zeit mal in Angriff nehmen, denn von der Natur her ist das Land absolut sehenswert. Hier nun noch unsere Stationen:

Trondheim
TrondheimEs ist die drittgrößte Stadt Norwegens, außer dem Dom gibt es kaum ein richtig altes Gebäude in der Stadt und das Bild ist modern geprägt. Wir stiegen in der Stadt auf den Festungsberg, wo man einen schönen Blick auf das von einem Fluß umgebene Stadtzentrum und auf den Trondheimfjord hat. Domportal TrondheimVon der Festung ist nicht mehr viel übrig außer der Befestigungsmauer und einem Gebäude. Anschließend besuchten wir in der Innenstadt den Dom, dessen Hauptgebäude stammt aus dem 13.Jh. und ist im gotischen Stil gebaut. Es ist eines der bedeutendsten Kirchengebäude Skandinaviens.  Den Turm kann man besteigen, ansonsten ist es im Innern recht dunkel. Im Umfeld des Domes findet man noch den alten Friedhof und das Erzbischhöfliche Palais. Wir verließen die Stadt Richtung Süden und fanden hier ohne Probleme einen Weg an der gebührenpflichtigen Straße vorbei.

Stabkirche RingebuStabkirche Ringebu
Auf dem Weg nach Lillehammer stoppten wir kurz an dieser Kirche. Stabkirchen sind in Norwegen eine Besonderheit aufgrund ihrer Bauweise mit vertikalen Balken und Versteifungen. Sie bestehen aus Holz und widerstehen so den nordischen Stürmen. Die Ringebu Kirche ist nicht besonders bedeutend aber sie lag halt am Weg.

Lillehammer
Olympiaschanzen LillehammerDie Olympiastadt von 1994. Wir wollten halt mal sehen wie es hier aussieht. Wir stoppten am Olympiapark mit den Sporthallen. Dann fuhren wir hinauf zu den Schanzen die man problemlos besichtigen kann. Eine Straße führt hinauf zu den Schanzenköpfen und einen schönen Blick auf die Stadt gibt es auch. Da es schon Abend geworden war, stellten wir unser WoMo auf einen der Parkplätze unterhalb der Schanzen für diese Nacht.

Oslo
Sprungschanze HolmenkollenUnser Weg führte uns nach einiger Irrfahrt rund um die Stadt und einmal Mautstelle auf den Holmenkollen. Diese gewaltige Skisprungschanze überragt die Stadt. Im Auslauf ist im Sommer ein Freibad mit Konzertbühne eingerichtet.Aussicht aus der Springerstube Im Schanzenturm besuchten wir das Skimuseum mit Exponaten der Skigeschichte, der norwegischen Polarexpeditionen und zur Olympiageschichte. Dann kann man den Schanzenturm besteigen (zur Hälfte mit Lift) und hat aus der Springerstube ganz oben ein fabelhaften Ausblick auf Oslo. Zurück in der Stadt besichtigten wir noch die Vigeland Parkanlage. Vigeland ParkDer Bildhauer Gustav Vigeland schuf hier sein Lebenswerk in Form von 650 Skulpturen aus Granit und Bronze an denen er 40 Jahre lang arbeitete. Die Skulpturen stellen Menschen in verschiedenen Lebensabschnitten dar. Dann versuchten wir die Stadt zu verlassen und kamen wieder an einer Mautstation vorbei. Vigeland ParkAn einer konnten wir uns "vorbeireden" aber einmal falsch abgebogen und schon zahlt man wieder. Jedenfalls fanden wir die Straße E6 wieder, die hier schmal und kurvenreich sich durch jeden Vorort zieht und uns das Vorankommen nur im Schritttempo ermöglichte. Wir waren froh als wir die Brücke über den Svinesund erreichten, die die Grenze zu Schweden markiert.

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